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Margarete-Ammon-Stiftung

www.margarete-ammon-stiftung.de

Viele Bodenbewirtschafter wissen, dass die Land- und Forstwirtschaft, aber auch der Gartenbau, so wie wir sie heute noch zum großen Teil betreiben, nicht zukunftsfähig sind. Die meisten der derzeitigen Bewirtschaftungssysteme führen zu geringen Humusgehalten und einem Rückgang der biologischen Bodendiversität, so dass die Reserven der Böden in Anbetracht der Klimasituation, der Ertragserwartung und der allg. Probleme im Pflanzenbau zu gering sind. Eine erhöhte Stresstoleranz (Resilienz) des Systems Boden - Pflanze ist daher zwingend notwendig. Substanzen, die negative Auswirkungen auf die Biodiversität und Wasserqualität haben, werden nach und nach vom Markt verschwinden. Deshalb ist es notwendig die Bodenbewirtschafter nicht allein zu lassen. Erstes Ziel sollte sein, in der konventionellen Praxis und beim Ökolandbau, schrittweise agrarökologische Methoden einzuführen, die die Humusgehalte sowie die biologische Aktivität und Vielfalt erhöhen und die Bodengesundheit verbessern. Eine evtl. spätere Umstellung der konventionellen zur organischen Landwirtschaft ist dann fließend und verbessert somit den Umstellungserfolg. Für konventionelle Betriebe ist der verringerte Zukauf (von Pflanzenschutz- und Düngemitteln) eine große Motivation.
Das Projekt „Schulungskonzept-gesunder Boden-Kurs“, welches von der Margarete-Ammon-Stiftung finanziell unterstützt wird, soll durch die geplante Vortragsreihe, gepaart mit praktischen Übungen gezielt eine breite Masse an Bodenbewirtschaftern erreicht werden.
Der ökologische Nutzen steht bei der geplanten Vortragsreihe im Vordergrund. Es soll gezielt ein verantwortungsbewusstes Denken und Handeln im Einklang von Ökologie, Ökonomie sowie ein gesamtgesellschaftliches Verantwortungsbewusstsein vermittelt werden:
Theoretisches Wissen, gepaart mit umfangreichen Informationen und Hilfen für die praktische Umsetzung in der täglichen Arbeit, können dabei helfen, das wichtigste Gut der Erde, den Boden und die Erde selbst und damit auch den kostbaren Rohstoff Wasser weiterhin für alle Lebewesen zu erhalten.
Landwirte werden dazu befähigt, den Einsatz von Chemie (synthetischen Pflanzenschutz, synthetischen Dünger) zu reduzieren bzw. darauf zu verzichten und die Gesundheit des Bodens zu verbessern. Dadurch verbessert sich auch die Gesundheit von Pflanzen, Tieren, Menschen und Wasser.

Bioland Stiftung

 

bioland-stiftung.org

Die Bioland Stiftung und die Interessengemeinschaft gesunder Boden e.V. engagieren sich mit Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung zukünftig gemeinsam unter dem Dach der Initiative BODEN.BILDUNG für ein unabhängiges Weiterbildungsangebot zur ganzheitlichen Bodenbewirtschaftung.

 

Presse

Pressemitteilung der IG gesunder Boden e. V. vom 19.03.2021 Bioland Stiftung und IG gesunder Boden kooperieren für BODEN.BILDUNG
"Die Bioland Stiftung und die Interessengemeinschaft gesunder Boden e.V. (IG gesunder Boden) engagieren sich mit Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung zukünftig gemeinsam unter dem Dach der Initiative BODEN.BILDUNG für ein unabhängiges Weiterbildungsangebot zur ganzheitlichen Bodenbewirtschaftung."

"Boden beleben"

"Boden beleben"

Weitere Informationen zu dieser Kooperation folgen

ERDFEST-Initiative

erdfest.org/de

Liebe Boden-Interessierte - macht mit! Die IG gesunder Boden e. V. ist Partner der ERDFEST-Initiative. Alle unsere Mitglieder und Interessierte an gesunden Böden werden gebeten vom 18. bis 20. Juni 2021 an dieser guten und impulsgebenden Aktion teilzunehmen und Erdfeste zu feiern.

Weitere Informationen finden Sie in der Einladung zur Mitwirkung. Sehen Sie sich auch gerne die aktuellen Nachrichten der Initiative unter erdfest.org/de/aktuelles an.

Sie möchten die ERDFEST-Initiative mit Ihrem Projekt unterstützen? Füllen Sie gerne dieses Dokument aus und schicken es an das Kernteam der ERDFEST-Initiative.

Sehen Sie sich auch gerne die Einladung zum Mitwirken an!

Trinkwasserschutz Oberpfälzer Jura

www.trinkwasserschutz-oberpfaelzer-jura.de

Wasser ist die Grundlage des Lebens Trinkwasser ist das Lebensmittel Nummer eins. Es kann durch nichts ersetzt werden und deshalb sollten wir alles daran setzen, unser Trinkwasser zu schützen.
Wasserwirtschaft und Landwirtschaft müssen in den Trinkwassereinzugsgebieten bzw. Wasserschutzgebieten gemeinsam handeln. Aus diesem Grund wurde die Kooperation Trinkwasserschutz Oberpfälzer Jura gegründet. Seit Januar 2021 sind 11 Wasserversorger bei der Kooperation Trinkwasserschutz Oberpfälzer Jura.
Im Mittelpunkt steht die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Landwirten vor Ort. Die grundwasserschonende Landbewirtschaftung und Ausgleichsleistungen in den Maßnahmengebieten der Kooperation Trinkwasserschutz Oberpfälzer Jura tragen unmittelbar zur Qualitätssicherung unseres Wassers bei.
Informieren Sie sich über den Trinkwasserschutz Oberpfälzer Jura auf im Maßnahmenkonzept. Außerdem können Sie Kontakt mit dem Fachberatungsteams aufnehmen.

 

Presse

Pressemitteilung der IG gesunder Boden e. V. vom 19.03.2021 "Neuland für den Trinkwasserschutz im Oberpfälzer Jura".
"Start eines bundesweit einmaligen Modellprojektes zur grundwasserschonenden Landbewirtschaftung..."

Artikel in der Mittelbayerischen Zeitung vom 20.03.2021 "Geld für die Landwirtschaft der Zukunft".
"Das Trinkwasser im Oberpfälzer Jura leidet unter Nitrat und Pestiziden. Ein neues Modellprojekt soll Schlimmeres verhindern."

Artikel im donaukurier.de vom 22.03.2021 "Startschuss für bundesweites Modellprojekt".
"Elf Wassergruppen wollen gemeinsam die Grundwasser schonende Bodenbewirtschaftung forcieren..."

Artikel in der Bayerischen GemeindeZeitung - 29. April 2021 - Nummer 9 "Startschuss für bundesweites Modellprojekt".
"Startschuss für bundesweit einmaliges Modellprojekt"

Artikel im Bayerischen Landwirtschaftlichen Wochenblatt, 6. April 2021 "Startschuss für bundesweites Modellprojekt".
"Einmaliges Projekt im Wasserschutz"