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15. Triesdorfer Tag der Konservierenden Bodenbearbeitung

Freitag, 2. November 2018 @ 09:00 - 16:00
Einführung: Die andauernde und zunehmend emotional geführte Diskussion in der Gesellschaft über die ökologischen und gesundheitlichen Auswirkungen von Glyphosat haben dazu geführt, dass die anstehende Wiederzulassung entgegen aller rechtlichen und wissenschaftlichen Fakten nicht erfolgt ist, stattdessen ist eine zeitlich befristete Übergangszulassung für 5 Jahre erteilt worden. Hätte dieses Thema nicht so eine gewaltige gesellschaftliche Brisanz, müsste man nach geltendem Recht und der existierenden Sachlage davon ausgehen, dass auch nach diesen 5 Jahren eine Wiederzulassung des Wirkstoffes erfolgt. Tatsächlich sind aber berechtigte Zweifel angebracht, da dieses Thema längst eine politische Dimension erreicht hat. Für die konservierende Bodenbearbeitung war Glyphosat bislang vor allem in der Umstellungszeit ein probates Mittel um die unkrautregulierende Wirkung des Pfluges zu kompensieren. Verantwortungsvoll und mit Sachverstand eingesetzt, bringt das pfluglose System auch mit dem Einsatz von Glyphosat insgesamt ökologische und ökonomische Vorteile, da es unzweifelhaft der Bodenerosion entgegenwirkt, das Bodenleben fördert und Kostenvorteile bietet. Aus den oben genannten gesellschaftspolitischen Gründen muss sich die Landwirtschaft in Europa mittelfristig auf einen Ackerbau ohne Glyphosat einstellen. Deshalb soll der 15. Triesdorfer Tag der konservierenden Bodenbearbeitung unter dem Thema "Unkraut- und Ungrasregulierung in der konservierenden Bodenbearbeitung - Geht es auch ohne Glyphosat?" stattfinden. Referenten aus der Beratung, Industrie und der Praxis berichten aus ihren aktuellen Erfahrungen zum Thema. Wir möchten Sie zu dieser Veranstaltung recht herzlich einladen. "Unkraut- und Ungraskontrolle in der konservierenden Bodenbearbeitung - geht es auch ohne Glyphosat" Programm: Beginn: 9:00 Uhr: Alte Reithalle der Lehranstalten 91746 Weidenbach-Triesdorf 900 – 930: Begrüßung (Prof. Dr. Groß, Prof. Dr. Bernhard Göbel HWST, Dr. Jana Epperlein GKB Geschäftsstelle) 930 – 1015: Alternativen zu Glyphosat aus Sicht des Bayerischen Pflanzenschutzdienstes (Klaus Gering LfL Freising) 1015 – 1100: Künftige Pflanzenschutzstrategien bei Wegfall von Glyphosat aus Sicht der chemischen Industrie (Dr. Thoralf Küchler Bayer Cropscience) 1100 – 1145: Direktsaat ohne Glyphosat - Erfahrungen aus der Schweiz (Dr. Wolfgang Sturny, Leiter Fachstelle Bodenschutz des Kantons Bern) 1145 – 1245: Aktuelle und zukünftige Unkraut- und Ungraskontrolle aus der Sicht der Praxis – Strategien ohne Glyphosat (Klaus Keppler Landwirt aus Baden Württemberg und GKB-Vorsitzender) (Josef Braun Bio-Landwirt aus Freising) 1245 – 1400: Mittagspause mit Imbiss 1400– 1600: Technische Alternativen zu Glyphosat  Celli Hackfräse, Josef Hägler Landwirt Oberpfalz  Flache Bearbeitung, Michael Braun Firma Horsch  Ultraflache Bodenbearbeitung, Johannes Schlosser, Firma Väderstad  Reihenfräse, Strategien Baertschi, Matthias Bathon  Schaumverfahren (Foaming), Johannes Nützel (Bachelorand) je 20 min ca. 1600: Ende der Veranstaltung
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