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IG gesunder Boden - Wernberg / Köblitz
Bio-Mineralwasser ist neues Mitglied der IG gesunder Boden

Wernberg / Köblitz, 15.06.2019

Mit großer Freude übergab der 1. Vorsitzende der IG gesunder Boden e.V. Franz Rösl die Mitgliedsurkunde an Dr. Franz Ehrnsperger, den 1. Vorsitzenden der bundesweit aktiven Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser e.V. Anlass war das Sommerfest der IG gesunder Boden am 15. Juni 2019 am Hof des IG Fachbeirats Josef Hägler in Deindorf bei Wernberg / Köblitz in der Oberpfalz. Rösl betonte, dass es für die IG ein großer und wichtiger Schritt der Wissenserweiterung sei, die gebündelte Kompetenz der Fachleute der Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser als Mitglied mit an Bord zu haben und das bundesweite Netzwerk des Vereins nutzen zu können. Denn, „es ist jetzt an der Zeit, um für einen bewußten und verantwortungsvollen Umgang mit den kostbaren Gütern Boden und Wasser zu sensibilisieren und informieren“, betont Rösl bei der Urkundenübergabe.

Auch Dr. Ehrnsperger appellierte an den sorgsamen Umgang mit dem lebensnotwendigen Gut Wasser und forderte dazu auf, alle Methoden zu beenden, die das Wasser gefährden könnten. Er begründete die Mitgliedschaft seines Vereins zur IG gesunder Boden so: „Nur ein gesunder Boden bildet Wasser, das den Richtlinien der Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser e.V. entspricht“, so Dr. Ehrnsperger.

 

Veranstaltungshinweis der IG Gesunder Boden e.V. - 26.06.2019

Einladung zum Bodentag 2019 – Gesunder Boden, gesunde Lebensmittel

Die Interessengemeinschaft gesunder Boden e.V. (IG) veranstaltet auch in diesem Jahr wieder einen bundesweiten Bodentag mit internationalen Referenten und Gästen.

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IG gesunder Boden - Wernberg / Köblitz
2. IG Sommerfest bei Josef Hägler in Wernberg / Köblitz ein großer Erfolg

Wernberg / Köblitz, 15.06.2019

Mit großer, erfreulicher Resonanz und mehreren hundert Besuchern feierte Josef Hägler, Fachbeirat der Interessengemeinschaft gesunder Boden e.V. (IG), sein 20-jähriges Firmenjubiläum „Agrarservice Hägler“. Darin eingebunden war das diesjährige Sommerfest der IG und präsentierte sich mit eigenem Infostand und zahlreichen IG-Mitgliedern.

Franz Rösl, 1. Vorsitzender der IG, würdigte die Leistungen Häglers und stellte dessen Können und auch sein Engagement für die IG heraus. „Josef Hägler geht auf seinem Hof in Deindorf bei Wernberg/Köblitz seit Jahren neue Wege, um den Humus-Anteil im Boden zu erhöhen. Das hat sich bei vielen Landwirten in ganz Deutschland und den angrenzenden Ländern herumgesprochen und wird auch schon mit Erfolg praktiziert“, so Rösl bei seiner Begrüßung.

Neben zahlreichen Begegnungen und Gesprächen mit den Gästen, vornehmlich aus der Landwirtschaft und landwirtschaftlichen Unternehmen konnten die Mitglieder der IG viele neue Kontakte knüpfen und für die Anliegen und Ziele der IG eintreten. Das Sommerfest war auch inhaltlich ein voller Erfolg, indem durch fachkundige und praxiserfahrene Referenten neueste Erkenntnisse vermittelt wurden.

Wir müssen unser Wasser schützen

Dr. Franz Ehrnsperger, Fachbeirat der IG und Bundesvorsitzender der Qualitätsgemeinschaft Bio-Mineralwasser, ging in seinem Vortrag zum Thema „Wasser – Ein Produkt des Bodens“ auf das Problemfeld Landwirtschaft und Grundwasser ein, und hob den Zusammenhang zwischen gesundem Boden und gesundem Wasser heraus. „Nur humusreicher Boden kann in hohem Maße Wasser und Kohlendioxid speichern und freien Stickstoff binden“, so Ehrnsperger. Dies führe dazu, dass deutlich weniger Nitrate ausgespült werden und ins Trinkwasser gelangen können. „Aufhören mit allen Methoden, die das Wasser gefährden“, so seine deutliche und unmissverständliche Forderung.

Klimaschutz – großes Potential bei der Landwirtschaft

Michael Horsch, Geschäftsführer des namensgleichen, international erfolgreichen Landmaschinenherstellers, referierte über die Zukunft der Landwirte. Er machte deutlich, dass die großen Themen wie gesunde Ernährung, Klima und Umwelt die nächsten Jahre und Jahrzehnte bestimmen würden. Ein Lösungsansatz könnte lauten: „Weniger Fleisch, mehr pflanzenbasierte Nahrung“, betonte Horsch. Auch im Klimaschutz liegt gerade bei der Landwirtschaft ein sehr großes Potential, und Humus als Kohlendioxidspeicher kann künftig einen enormen Beitrag zur Reduzierung des Kohlendioxids aus der Luft leisten. Sein Unternehmen ist gerade in Zusammenarbeit mit Josef Häger dabei, eine Bodenfräse zu entwickeln, um die Bodenbearbeitung durch pflügen reduzieren zu können.

Betriebs- und Feldbegehungen

Das Sommerfest der IG bot auch praktischen Nutzen für alle Besucher. An fünf Stationen wurden – auch unter Mitwirkung der IG-Fachleute Dr. Dominik Christophel, Dr. Sonja Dreymann und Christoph Felgentreu – Bodenprofile erstellt, Spatenanalysen durchgeführt, sowie über Soja-, Mais- und Getreideuntersaaten und Maissortenversuche informiert. Franz Rösl danke schließlich allen Mithelfern, die zum Gelingen des Sommerfestes beigetragen haben, nicht zuletzt Josef Hägler mit seiner Familie und dem gesamten Team.

 

IG gesunder Boden - Schwandorf
Vorsitzender Franz Rösl präsentierte die Interessengemeinschaft gesunder Boden beim 2. Forum Landwirtschaft in Schwandorf

Schwandorf, 18.02.2019

Auf Einladung der Volksbank Raiffeisenbank Regensburg-Schwandorf präsentierte am 18.Februar 2019 Franz Rösl vor rund 150 Zuhörern die Interessengemeinschaft gesunder Boden (IG) bei der Firma Horsch in Schwandorf. Eingeladen waren Landwirte, Verantwortliche in landwirtschaftlichen Betrieben und Personen aus dem Agrarbereich aus der Oberpfalz. Rösl stellte die Struktur, Ziele und aktuelle Projekte der IG vor uns stieß auf großes Interesse bei den Gästen.

 

Pressemitteilung IG Gesunder Boden e.V. - 25.01.2019

IG gesunder Boden auf gutem Kurs

Interesse am Verein nimmt zu, öffentliche Wahrnehmung steigt / Vorstandschaft einstimmig wiedergewählt / Prof. Dr. Zaller referiert über Pestizide

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IG gesunder Boden - Neunburg v. Wald
500 Teilnehmer beim 3. Bodentag in Neunburg vom Wald - Top-Referenten informieren über Humusaufbau für gesunde Lebensmittel - Botschafter gesunder Boden 2018 geehrt

Neunburg v. Wald, 27.11.2018

Zum 3. internationalen Bodentag – mit Gästen aus Österreich, der Schweiz und aus Tschechien – begrüßte der Vorstandsvorsitzende der Interessengemeinschaft gesunder Boden e.V. ( IG) Franz Rösl in der voll besetzten Schwarzachtalhalle in Neunburg v. Wald (Oberpfalz) Referenten und Teilnehmer und unterstrich die Bedeutung des Mottos 2018:
Gesunder Boden – Gesunde Lebensmittel.

„Unsere nachfolgenden Generationen werden es uns danken, dass wir uns diesem essentiellen Thema so intensiv beschäftigen und es mit renommierten Wissenschaftlern und erfahrenen Praktikern für ein nachhaltiges, gesundes Leben anpacken. Der Zuspruch verpflichtet uns geradezu, unser Augenmerk in Zukunft verstärkt auf gesunde Pflanzen, Tiere und Menschen zu richten. Besonders in diesem Jahr, das durch lange Dürreperioden, Ernteausfälle und heftige Diskussionen zur schlechten Nährstoffeffizienz geprägt war, ist es umso wichtiger, sich mit der Basis unseres Lebens – nämlich mit einem gesunden Boden – zu beschäftigen“, betonte Rösl bei seiner Begrüßung.

„Wir sind froh und stolz, dass wir auch in diesem Jahr wieder national und international beachtete Wissenschaftler aus der Agrar-, Klima-, Immunologie-, Chemie- und Mikrobiologie–Forschung sowie Praktiker, die sich seit Jahren mit der Gesundheit ihrer Böden und dem Humusaufbau beschäftigen, gewinnen konnten und ihr Wissen und ihre Erfahrung an uns weitergeben“, so Rösl in seinem Eingangsstatement.
Neben Rösl informierten fünf Fachreferenten (Programmflyer befinden sich in den Presseunterlagen) die Teilnehmer über aktuelle Themen rund um die Gesundheit von Boden, Pflanze, Tier und Mensch. Sie diskutierten über den aktuellen, oft schon bedrohlichen Zustand der Böden, sowie über die Gewinnung von hochwertigen Pflanzen, gute Erträge und nährstoffreiche Lebensmittel.

Ehrung von Bodenbotschaftern
Als Botschafter gesunder Boden 2018 wurden auch in diesem Jahr wieder Persönlichkeiten geehrt, die sich engagieren und auch in der Öffentlichkeit ein Bewusstsein für gesunde, humusreiche Böden schaffen. Boden-Botschafter 2018 sind:
- Josef Braun, Biolandwirt (Laudator: Herrmann Pennwieser, Österreich, Biolandwirt)
- Johann Falter / Stefan Wimmer, Landwirte (Laudator: Franz Herrler, Sprecher der Kooperation Trinkwasserschutz Oberpfälzer Jura)
- Christoph Felgentreu, Deutsche Saatenveredelung Lippstadt/Bückwitz (Laudator: Josef Hägler, Landwirt und Fachbeirat der Interessengemeinschaft gesunder Boden e.V.)

In seiner Einführung für die Ehrung der Bodenbotschafter erläuterte Dr. Rupert Ebner als Vertreter von Slowfood Deutschland e.V. die Kriterien und die Grundgedanken zu dieser Auszeichnung. Die Auswahl der Botschafter traf der Fachbeirat der IG.

Nachhaltiges, innovativ-regionales Verpflegungskonzept / Bodentag erstmalig als CO2–neutrale Veranstaltung durchgeführt
Das Verpflegungskonzept für die Teilnehmer des Bodentags ist neu und wird auch für künftige Veranstaltungen dieser Art beispielgebend sein. Ziel ist, mit gesunden Lebensmitteln möglichst verpackungsfrei die Tagungsteilnehmer zu verköstigen. Alle Lebensmittel wurden aus der Region angeliefert und wuchsen auf gesunden Böden der Region.

Im Rahmen des Bodentags wird auch eine besondere ökologische Ausgleichsmaßnahme umgesetzt. Nämlich: der an diesem Tag durch die An- und Abreise der Teilnehmer und Referenten (Auto, Bahn, etc.) verursachte CO2-Ausstoß in die Umwelt wird durch eine Obstbaum-Pflanzaktion mittelfristig wieder ausgeglichen. Mit Hilfe eines Umweltrechenprogramms der Ostbayerischen Technischen Hochschule Amberg/Weiden wurde als Äquivalent zum CO2-Ausstoß die Zahl der neu zu pflanzenden Obstbäume errechnet. Im Ergebnis werden gemeinsam mit der Stadt Neunburg v. Wald und der IG gesunder Boden 30 Obstbäume gepflanzt. Die Obstbäume nehmen mittels Photosynthese das CO2 auf und speichern es ein.

Die Interessengemeinschaft gesunder Boden e.V. ist ein Verein mit Sitz in Regensburg. Er bildet ein bundesweites Netzwerk zum Wissenstransfer unterschiedlicher Fakultäten mit dem Ziel, wieder gesunde Böden aufzubauen. Neben der Vermeidung von Nährstoffverlusten, der Förderung der Bodenbiologie und der Umsetzung der optimalen Bodennährstoff-Verhältnisse, steht der Aufbau von Humus im Vordergrund. Der Verein versteht sich als Plattform, um altes und neues Wissen zu sammeln und es bodeninteressierten Verbrauchern, Verbänden, Instituten, Landwirten, Tierärzten, Ärzten und Wissenschaftlern zur Verfügung zu stellen.

Die Interessengemeinschaft gesunder Boden e.V. wurde im Oktober 2018 mit dem Umweltpreis der Stadt Regensburg ausgezeichnet.

Landwirtschaftliche Bodennutzung - Pressemitteilung
Zwischen Nutzen und Schützen oder vom Nutzen des Schützens:
Böden für die Natur und unsere Enkel erhalten – wie kann das gehen?

Berlin, 23.11.2018

Netzwerk „lebendiger Boden als gemeinsame Basis für Naturschutz und Landwirtschaft „stellt Thesenpapier vor Auf Initiative des WWF traf sich über zwei Jahre lang eine Gruppe von Landwirten und Naturschützern in Kassel, um Wege jenseits einseitiger Sichtweisen und festgefahrener Konflikte zu finden. Es ging um die Frage, wie wir unsere Böden in der Landwirtschaft so bestellen und pflegen können, dass auch unsere Enkel noch davon leben können – ja vielleicht sogar besser, als wir heute.
 

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IG gesunder Boden - Regensburg
Interessengemeinschaft gesunder Boden erhält Umweltpreis der Stadt Regensburg

Regensburg, 30.10.2018

Am 30. Oktober 2018 nahm stellvertretend für die Interessengemeinschaft gesunder Boden der Vorsitzende Franz Rösl den Umweltpreis der Stadt Regensburg 2018 entgegen. Der jährlich zu vergebende Preis gilt als Auszeichnung für die Vorbildwirkung und das Engagement zu Umwelt- und Klimaschutz. In ihrer Laudatio betonte die Regensburger Bürgermeisterin Maltz-Schwarzfischer: "Der Erhalt eines gesunden Bodens ist eine der wichtigsten Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte. Dafür bedarf es einer breiten Unterstützung seitens der Bevölkerung, der Konsumenten und der Lebensmittelerzeuger. Die Interessensgemeinschaft gesunder Boden e.V. hat diese Herausforderungen erkannt und treibt seit der Gründung im Jahr 2016 mit zahlreichen Veranstaltungen, den Wissens- austausch zum Ausbau gesünder Böden als Grundlage für gesunde Pflanzen, Tiere und Menschen voran. Der Verein möchte das Wissen zu Boden, sowohl in Fachkreise als auch in die Bevölkerung hineintragen. Der Verein organisiert jährliche Informationsveranstaltungen für Fachleute, für Schulen und für interessierte Kreise. Besonders erwähnenswert ist auch der Bodenentdeckungspfad mit grünem Klassenzimmer in der Lohackerstraße." 

 

IG-Vorsitzender Rösl dankte im Namen aller IG-Mitglieder für die hohe Auszeichnung. Wörtlich sagte er: "Es freut mich, dass ich heute als Vertreter der IG gesunder Boden den Umweltpreis der Stadt Regensburg entgegennehmen darf. Allen Mitgliedern der IG gesunder Boden und besonders der Arbeitsgruppe Bodenentdeckungspfad, unter der Leitung unseres Gründungsmitgliedes Ludwig Meier mit Dr. Helmut Prusko und Unterstützung von Susanne Stoiber möchte ich von Herzen gratulieren. Die Natur gehört uns nicht, wir haben sie von unseren Nachkommen nur geliehen. Umweltbewusstsein erschöpft sich nicht in einem theoretischen Bescheidwissen oder in Unterschriftsaktionen. Deshalb gilt: „Nur wer mitmacht, kann auch die Richtung mitbestimmen!“ In diesem Sinne wünsche ich uns viele „Mitmacher“ bei der Umsetzung des Projektes Bodenentdeckungspfad und für den Einsatz für gesunde humusreiche Böden."

Danke an alle IG-Mitglieder, die mitgeholfen haben, dass wir diese hohe Auszeichnung bekommen konnten.

 

IG gesunder Boden - Karpfham
Biokreis Erzeugerring Bayern e.V. ist neues Mitglied der Interessengemeinschaft gesunder Boden e.V.

       

Regensburg/Karpfham:

Die IG kann ein weiteres Plus bei der Entwicklung ihrer Mitgliederzahlen verzeichnen. Als neues Mitglied konnte der Biokreis Erzeugerring Bayern e.Vmit Sitz in Passau aufgenommen werden, der zum Biokreis e.V., Verband für ökologischen Landbau und gesunde Ernährung gehört. Der Biokreis Erzeugerring Bayern berät in erster Linie rund um den ökologischen Landbau, bemüht sich um die Weiterentwicklung praxisorientierter Richtlinien für den Ökolandbau und betreut und begleitet Forschungsprojekte.

„Wir freuen uns auf weitere, neue Fachkompetenz bei der IG und auf eine konstruktive Zusammenarbeit bei der Entwicklung gesunder und humusreicher Böden“, betonte IG Vorsitzender Franz Rösl bei der Übergabe der IG-Mitgliederurkunde an Hans Schiefereder, Geschäftsführer des Biokreis Erzeugerring Bayern e.V., die Anfang September in Karpfham anlässlich der Rottalschau stattfand. Schiefereder machte deutlich, dass die Interessengemeinschaft gesunder Boden für seinen Verband ein sehr wichtiges Netzwerk von Praktikern und Wissenschaftlern ist. „Wir werden mit unserem Know-how helfen, gesunde und humusreiche Böden aufzubauen, die hochwertige Pflanzen und Lebensmittel hervorbringen, denn wir leben alle von 30 Zentimeter Boden, die auch für die künftigen Generationen Lebensgrundlage sein sollen“, so Hans Schiefereder.

 

IG gesunder Boden - Plankstetten, 30.06.2018
Premiere: IG Sommerfest bei gutem Wetter und klösterlicher Atmosphäre

  

Ein wirklich gelungenes und gut besuchtes Sommerfest, das heuer zum ersten Mal am 30. Juni im Benediktinerkloster Plankstetten stattfand.

Zitat: “Wir können mit dem Besuch und dem Programm sehr zufrieden sein.“ betonte IG Vorsitzender Franz Rösl und bedankte sich bei Ingrid Bauer, die als Fachbeirätin der IG dieses Fest gemeinsam mit unserem Mitglied Frater Richard vorbereitet und durchgeführt hat.

44 Mitglieder und Gäste sind der Sommerfesteinladung gefolgt, um sich kennen zu lernen, miteinander zu reden und auch das ökologisch ausgerichtete Klostergut mit Landwirtschaft und Feldbegehung zu besichtigen.

Zitat: „Auch für uns war es ein wichtiger und erfolgreicher Tag der Begegnung im Kloster Plankstetten, wir freuen uns, dass es allen Besuchern gefallen hat,“ schwärmte Frater Richard bei der Verabschiedung der IG Mitglieder und der geladenen Gäste.

 

Münster - 09. - 13.04.2018
IG Vorstände nehmen am Katholikentag in Münster teil - Interessanter Meinungsaustausch bei Foren und Vorträgen

Mit großartigen Eindrücken und Appellen für Frieden in der Welt und Einheit in der Kirche ist am Sonntag, den 13. Mai,  der 101. Katholikentag in Münster zu Ende gegangen. Zu dem fünftägigen Laientreffen unter dem Leitwort „Suche Frieden“ mit durchaus kritischen und auch kontrovers diskutierten Themen-Veranstaltungen kamen rund 90 000 Besucher.

Auch mit dabei die beiden IG Vorstände Franz Rösl und Christian Amerle. Sie sammelten Impressionen, diskutierten mit Referenten und kritischen Besuchern und waren schließlich  sehr beeindruckt von der Fülle aktueller Streitthemen im Kontext von Kirche und Gesellschaft. Die IG Vorstände waren aktiv mit dabei, wenn es in verschiedenen Foren, Vorträgen und  Redebeiträgen um Themen ging, die inhaltlich auch die IG betreffen wie z. B. „Landwirtschaft neu denken“ oder „Jeder Mensch hat das Recht auf gutes Essen“ oder „Der Bauer und das liebe Vieh“. Auch mit interessanten Organisationen, wie z.B. Slowfood oder AKUT (Arbeitskreis Kirche und Tier) gab es gute Kontakte und vielversprechenden Meinungsaustausch, der wertvolle Impulse setzte und sich durchaus positiv auf die weitere Entwicklung der IG auswirken könnte.

 

Mit freundlicher Unterstützung: 01.18 Bodenschutz - www.bodenschutzdigital.de - 1. Quartal 2018
Bodentag der Interessengemeinschaft Lesen Sie mehr ....

 

Wirtschaftszeitung - März 2018
Partner für den Boden
Bioland Bayern will mit der Interessengemeinschaft gesunder Boden kooperieren.

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Presseinhalte zum 2. Bodentag 21.11.2017
 

„Bodenschutz beginnt zuerst auf dem Acker“ „Interessensgemeinschaft gesunder Boden e.V.“ für einen nachhaltigen Ansatz im Ackerbau.

 

komplette Pressemappe zur Veranstaltung

 

ausgewählte Bilder der Veranstaltung

 

Weltbodentag 2018

Zum internationalen Tag des Bodens (World Soil Day) - 05.12.2018
Unsere Böden sind nicht fit für den Klimawandel!

Zum Weltbodentag 2018 erklärt Martin Häusling, agrarpolitischer Sprecher der Grünen/EFA im Europäischen Parlament und Mitglied im Umweltausschuss:

„Unsere Böden in Europa sind nicht fit für den Klimawandel!

Sie leiden zum einen unter der Trockenheit, wie in diesem Jahr, zum anderen können sie bei Starkregen das Wasser nicht mehr aufnehmen. Die „Regenverdaulichkeit" und Wasserspeicherfähigkeit sinkt. Ursachen dieser Funktionsstörungen liegen im Rückgang der biologischen Vielfalt im Boden, in Humusverlust, Erosion und Bodenverdichtung.

Das EU-Forschungsprojekt SOILSERVICE, an dem elf europäische Universitäts- und Forschungsinstitute beteiligt waren, hat schon in seinem Bericht von 2012 eindeutig festgestellt, dass eine intensive Landwirtschaft zu einem Verlust der biologischen Vielfalt im Boden führt. Enge Fruchtfolgen, intensive Düngung und ein hoher Pflanzenschutzmitteleinsatz sowie das Fehlen von organischem Material führen zu einer Verschlechterung der biologischen Vielfalt im Boden und zu Humusschwund. Darauf folgt Verdichtung und der Wasserhaushalt ist gestört! 

Die Kommission Bodenschutz beim Umweltbundesamt (KBU) hat die Lösung in ihrem Papier „Böden als Wasserspeicher" schon 2016 betont: Ökologisch bewirtschaftete Böden speichern deutlich mehr Wasser als Flächen konventioneller Betriebe und können daher Überschwemmungen und Dürren besser vorbeugen." 

Zitat: Hauptursache hierfür ist eindeutig die signifikant höhere biologische Aktivität ökologisch bewirtschafteter Böden und nicht allein deren Gehalt an organischer Bodensubstanz. 

„In der konventionellen landwirtschaftlichen Praxis sind diese Erkenntnisse leider bisher noch nicht angekommen, teilweise werden diese Fakten sogar abgestritten. Doch es ist klar: Um dem Klimawandel zu begegnen, brauchen wir dringend weniger bodenschädigende Stickstoffdüngung, Monokulturen und Pestizide. Wir brauchen mehr agrarökologisches Bodenmanagement, welches die biologische Vielfalt in Böden fördert. So, wie es der Ökolandbau praktiziert und noch darüber hinaus. 

Daher muss eine moderne Landwirtschaft die Bodenbiologie deutlich mehr in den Fokus einer nachhaltigen Bewirtschaftung rücken. Es geht nicht nur um die Artenvielfalt auf dem Acker, sondern auch darunter!"

 

Siehe auch neue Studie: Vom Mythos der klimasmarten Landwirtschaft – oder warum weniger vom Schlechten nicht gut ist

Sowie Bodenstudie von 2015: Down To Earth - Der Boden, von dem wir leben: Zum Zustand der Böden in Europas Landwirtschaft

Weitere Informationen: 

Die Grünen/EFA im Europäischen Parlament - Martin Häusling 

Büro Brüssel Tel. +32-2-284-5820, Email: martin.haeusling@europarl.europa.eu

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Europabüro 

Martin Häusling, MdEP Mitglied des Europäischen Parlaments
Koordinator für die Grünen/EFA im Agrarausschuss (AGRI), Mitglied des Umweltausschuss (ENVI)

Kaiser-Friedrich-Ring 77 - 65185 Wiesbaden (9:00 - 15:00 Uhr)

tel. 0611 - 98920-30, fax -33, info(at)martin-haeusling.de, www.martin-haeusling.eu

www.facebook.com/martin.haeusling / www.twitter.com/MartinHaeusling

 

Interessengemeinschaft gesunder Boden - 18.04.2018
Vorstand IG Boden zu Besuch bei Vortrag und Buchpräsentation von Prinz Dr. Felix zu Löwenstein in Neuburg a. d. Donau

Im Festsaal des Wittelsbacher Schlosses Grünau in Neuburg a. d. Donau fand am 18.April ein besonderer Vortrag statt, der über 150 Zuhörer in die historischen Mauern lockte. Kein geringerer als der Vorstandsvorsitzende des Bundes Ökologische Lebensmittelwirtschaft ( BÖLW ) Prinz Dr. Felix zu Löwenstein war Referent und widmete sich den aktuellen Fragen der Welternährung. Er ist nicht nur Vertreter der Biobranche, er gilt auch als bedeutender Kritiker der modernen industriellen Landwirtschaft. Unter dem Titel „FOOD CRASH“ referierte er zum Thema ökologische Landwirtschaft und Ernährung und spannte in dem fast dreistündigen Abend den Bogen von regionalen zu Internationalen Problemen der landwirtschaftlichen Produktionsmechanismen, bis hin zu aktuellen und zukünftigen Ernährungsmissständen.

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